Mit ganz schönem Druck können sie rüberkommen, aber auch fein abgestimmte Melodieparts sind ihnen nicht fremd. Verzerrte Gitarrenteppiche wechseln mit funky whawha-Rhythmen über denen die Leadgitarre solierend zwirbelt.
Das gefühlvolle Saxophon sorgt dafür, dass das Ganze sich auch in der Jazz-Ecke nicht ganz komplett fremd fühlt.
Die Arrangements sind sehr ideenreich mit auch rhythmisch unterschiedlichen Teilen. Insgesamt ist den Musikern ein gute, interessante Mischung gelungen.
Was das Zusammenspiel betrifft, spürt man, dass da noch mehr drin ist. Nicht, dass es technisch etwas zu bemängeln gäbe, aber das gemeinsame Feeling kann noch ein wenig ausgebaut werden.
Das Album ist datiert mit dem 12. April 2006 - Schade, dass bisher noch nichts nachgekommen ist.